Herausforderung

Herausforderung

Kaum gibt es keine festen Termine mehr in meinem Kalender, macht sich meine Motivation zusammen mit der Disziplin auf den Weg in den Süden.

Dummerweise haben sie mir den Schweinehund hier gelassen. In Kombination mit dem Novembergrau ist das eine doppelte Herausforderung.

Ich bin mir noch nicht sicher, wer sie gewinnt: der Schweinehund (Igor), die kuschelige Bettdecke oder ich.

Mitleid

Mitleid

Manchmal möcht ich dieses kleine Leben anbrüllen, dass es mich mal gern haben kann. Aber dann setzt es wieder diesen treudoofen Blick auf…

lost in journalism space….

lost in journalism space….

Schreiben in journalistischen Schranken, Grenzen, Zwängen? Das ist nicht meins. So einfach.

Für den Teaser bitte 250 Zeichen, aber nur, wenn er für die Homepage ist. Die Nachricht dafür mit Zwischenüberschriften – oder war das im Bericht? Jedenfalls immer kreativ die Bandbreite der Teaserarten nutzen und nicht mit dem Leadsatz verwechseln! Den Text flüssig gestalten und halten, die Sätze kurz und bündig: maximal 20 Worte! Für das Internet aber nur die Hälfte! (Sind Internet-LeserInnen beschränkter in der Aufnahme der Wörter?)
Den Text lebendig machen: immer aktiv, nicht passiv formulieren – denken Sie ans Subjekt! Um Himmels Willen, denken Sie doch bloß an das Subjekt! Gleich danach aber wieder Vorfahrt für das Verb! Denn Sätze werden lesbarer, schlanker und bildhafter, wenn man Verben benutzt. Doch, ja, ganz bestimmt!

Ich verweigere mich.
Ich brauche Spielraum, ich will spielen mit Worten, Klängen, Lauten, Sätzen.
Ich will wenden und drehen und anfassen und schmecken und wenn es so sein soll, will ich ein Wort auch 100mal benutzen und hundertmal schreiben.

Meine Gedanken finden sich nicht in 140 Zeichen für Twitter oder einer zugkräftigen Headline eines Magazins. Meine Finger auf der Tastatur versuchen lesbar zu machen, was mein Gehirn unsortiert ausspuckt, so dass meine Seele begreifen und die Wörter wieder loslassen kann.

Freiraum! Bitte.
Arbeiten: anders.

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Wonder

Wonder

Why we can’t be
or see who cuts us asunder
like a boor felling a tree
you’re the thunder
going under
over me

Don’t forget to pray
to keep it away
away from every day
where you wonder
why we can’t be .

Montag

Montag

Montagmorgen, halb sieben, der Wecker wacht auf. Zu früh. Die Augen noch halb zu den Weg ins Bad finden. Die Dusche zu heiß, verdammt.
Kaffee, schnell. Tasche packen, schnell. Wetter gucken, oh.

Die U-Bahn voll, zu voll. Wo kommen die alle her? Fremde Wesen mit fremden Gerüchen, zu nah neben mir. Ausnahmsweise dankbar für jeden, der auf sein Smartphone starrt und dafür still ist.

Aufsteigen aus dem Untergrund, der Blick fällt auf die goldenen Zeiger der Micheluhr, die in der Sonne blinken.

Der Tag zu schön, um sich über den Morgen zu ärgern.

Traumdeutung

Traumdeutung

Wie Schuppen von den Augen fiel es heute morgen. Der immer wiederkehrende Traum hat sich von selbst erklärt. Manchmal liegen einfach zu viele Emotionen im Weg…

Lissabon, meine Herzensstadt, steht für meine Gefühle. Immer wieder träume ich davon, jedes Mal wieder verlaufe ich mich in den kleinen Gassen und finde nur schwer zu dem Ort, an den ich will und an dem alles einfach und gut strukturiert ist. Meistens verstehe ich kein Wort portugiesisch und nur  selten kann ich mich verständlich machen.

Meine Tochter steht für mich als Kind. In vielen Träumen werde ich begleitet von ihr und immer wieder übernimmt sie die Führung oder läuft einfach weg und macht, was sie will. Dann fühle ich mich hilflos und verloren oder werde wütend. Die Kontrolle bekomme ich deshalb aber trotzdem nicht.

Immer wieder wache ich aus solchen Träumen auf und bin endlos traurig. Das könnte sich jetzt ändern.

Immer wieder

Immer wieder

Immer wiederkehrend der Traum von Wärme, Geborgenheit und dem Glück, aufrichtig und mit vollem Herzen rundum geliebt zu werden.

Allein, die Wirklichkeit sieht anders aus. Ob meine ungestillte Sehnsucht das jemals begreifen wird?

Komm

Komm

rhye-open

Für A.

Komm, wir machen einfach blau.
Gehen raus und schauen den Hummeln beim Lieben zu.

Komm, nimm meine Hand.
Zeig du mir deine Seele, ich erzähl dir meine Träume.

Komm, halt mich fest.
Lass uns ein Leben für uns erfinden und es einfach leben.

Komm, spüre mich.
Haut auf Haut. Blicke zerfließen. Lippen kosten den anderen Mund.

Lass zu, dass wir uns ineinander verlieren und neu gewinnen.
Komm, wir machen Eins aus uns Beiden.

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