01-01-2021 Neuer Tag, neues Jahr

Eigent­lich steht hier heute nur des­halb was, weil ich die­ses Datum schrei­ben wollte. Ansons­ten ver­lief der erste Tag des Jah­res völ­lig ereignislos.


Nur für einen Moment hat es mich mal wie­der getrof­fen. Das pas­siert manch­mal, wenn ich Musik höre, dann berührt eine bestimmte Stimme oder ein Ton, eine Melo­die etwas in mir und ver­setzt mich in eine andere Welt. Dann bin ich ein sen­ti­men­ta­ler Emo­ti­ons­hau­fen mit Erin­ne­run­gen an durch­tanzte Som­mer­nächte und Sehn­sucht nach Liebe. Das ist trau­rig und schön zugleich.


Als Ergän­zung zu ges­tern wollte ich noch fest­hal­ten:
Natür­lich gab es die übli­chen Blöd­män­ner (die ver­mut­lich weni­gen Frauen dies­mal mit­ge­meint), die um Mit­ter­nacht unbe­dingt knal­len und böl­lern und Rake­ten abschie­ßen muss­ten. Aber es war deut­lich weni­ger als sonst. Auf der Straße stan­den kleine Grüpp­chen, die Wun­der­ker­zen anzün­de­ten und Musik dabei hat­ten oder selbst san­gen. Neu­jahrs­wün­sche wur­den von Bal­kon zu Bal­kon geru­fen und waren zu hören. Nur ein­mal fuhr die Feu­er­wehr vor­bei. Aller­dings hatte ich mich drauf gefreut, end­lich die Kir­chen­glo­cken mal rich­tig gut zu hören - und dann haben die gar nicht geläu­tet, keine Ahnung warum.
Heute mor­gen das zweite “Ahhh”-Erlebnis beim Gang auf den Bal­kon: die Luft ist (großstadt-)rein, es stinkt nicht und die Stra­ßen und Geh­wege sind rela­tiv sau­ber. Es ist wenig davon zu sehen, dass grade Sil­ves­ter war. So darf das bitte bitte blei­ben. Alter­na­tiv kann ich mir immer noch gut vor­stel­len, dass die Gemein­den und Städte das orga­ni­sie­ren, so dass es zwar Feu­er­werk am Him­mel gibt, aber koor­di­niert und sicher. Viel­leicht wird ja jetzt end­lich mal über sowas nachgedacht.

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