01-09-2020 Fast geschafft

Als ers­tes eine kleine Erin­ne­rung an mich selbst:
Das wun­der­schöne, unglaub­lich gemüt­li­che Sofa ist nicht, ich wie­der­hole: NICHT zum Schla­fen geeig­net. Egal wie kurz oder lang, egal wann ich dort schlafe, ich werde ein­fach immer auf­ste­hen und Schmer­zen haben irgendwo, meis­tens im Rücken. Zum Schla­fen, auch für den klei­nen zwi­schen­durch, bitte immer ein­fach aufs (oder ins) Bett. Danke.


Nach dem (Arbeits-)besuch von der Toch­ter ges­tern abend ist mein “Sta­pel der zu erle­di­gen­den Dinge” wie­der ein Stück klei­ner und ein Stück grö­ßer gewor­den. Von der Hoff­nung, doch noch ein für sie pas­sen­des CRM-Sys­tem zu fin­den, hab ich mich end­gül­tig ver­ab­schie­det. Wir wer­den das anders lösen und in die­ser Hin­sicht ein­fach klein den­ken. Dass sie in den letz­ten 2 Mona­ten die Schlie­ßung #wegen­der­ak­tu­el­len­si­tua­tion fast auf­ge­ar­bei­tet und viele neue Kund:innen erreicht hat, ist groß genug.
Wie sie das alles meis­tert mit ihrer Arbeit, der Selb­stän­dig­keit, dem nicht ein­fa­chen Freund, dem noch weni­ger ein­fa­chen Sohn und all ihren eige­nen Bau­stel­len: ich bin wirk­lich stolz auf sie. 


Heute mit­tag hab ich mich dann mal ran gesetzt an das, was wir ges­tern über­legt hat­ten - und dabei dann ganz knapp die Sprech­zei­ten der ÖRA ver­passt, um end­lich den blö­den Anruf zu erle­di­gen.
Fast hätte ich es geschafft. So schade aber auch. Aber der Wille war da!


Für mor­gen war geplant, mit der Mitt­wochs­gruppe vom Hil­fe­dings einen Aus­flug zum Pfer­de­hof zu machen. Wir woll­ten da pick­ni­cken, im Grü­nen sein, Vie­cher anfas­sen, reden … ein­fach mal eine schöne Aktion mit allen zusam­men.
Dann sagte Anfang letz­ter Woche die erste ab, am Ende der Woche die nächste. Die Frage, wer was zum Essen mit­bringt, konnte nie wirk­lich geklärt wer­den, weil sich die Hälfte gar nicht gemel­det hat. Heute kamen drei wei­tere Absa­gen. Da war ich so genervt, dass ich vor­ge­schla­gen hab, das ganze zu ver­schie­ben. Kurz vor knapp schrieb dann die, die die ganze Zeit nichts gesagt hat, dass sie das doof fände.
Das Ende vom Lied ist, dass sie sich jetzt am nor­ma­len Ort tref­fen, so wie immer. Eine von denen, die heute abge­sagt hat, ist da dann aber doch wie­der dabei. Und ich kann nicht, weil das Knie noch nicht so lange Rad fah­ren kann und die Öffent­li­chen so umständ­lich sind, dass ich viel zu lange unter­wegs wäre.
Und genervt bin ich, von die­sem lari­fari Hin und Her und ach, ich weiß nicht und ja, klar, aber lie­ber doch nicht … Meine Güte. Aber ja, wir haben alle einen Grund, warum wir das Hil­fe­dings brau­chen und manch­mal ste­hen diese Gründe ziem­lich im Weg rum. Und viel­leicht seh ich das mit der Ver­bind­lich­keit ein­fach auf­grund mei­ner Macken anders. Viel­leicht ist das ja eine mei­ner Macken.
Jeden­falls ist es ver­dammt schade, dass ich mor­gen keine Pferde strei­cheln werde.

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