03-04-2021 Ich geb mir Mühe

Halb­wegs geschla­fen für ein paar Stun­den. Geträumt, dass da komi­sche kleine Vie­cher an mei­ner Wand sind, die bei Berüh­rung wach­sen und zu Fle­der­mäu­sen wer­den; jemand wollte sie raus brin­gen und tat sie dazu in sein Auto, wo sie sich rasant ver­mehr­ten und die­ser Jemand des­halb einen Unfall hatte. Ich hörte den ent­setz­li­chen Auf­prall, traute mich nicht zu gucken. Kurz auf­ge­wacht, umge­dreht, wei­ter geschla­fen und geträumt, dass ich im alten Job davon erzählte und dass der Jemand ein frü­he­rer Kol­lege sei.
Ja, das ist meine spe­zi­elle Fähig­keit: über meh­rere Schlaf­pha­sen hin­weg zusam­men­hän­gende Romane zu träu­men. Klingt bes­ser, als es ist.


Zum Früh­stück Twit­ter auf, zwei­d­rei Mel­dun­gen zu der x-ten “Demo” von Leerdenker*innen und dem über­aus wohl­wol­len­den Ver­hal­ten der dor­ti­gen Poli­zei gele­sen, kurz das Kot­zen bekom­men und dann beschlos­sen, mich heute nicht auf­zu­re­gen. Twit­ter zu.


Statt des­sen Haus­ar­beit: Abwasch, Wäsche, Bad, staub­saugen. Mecha­nisch ein­fach tun, nicht nach­den­ken, das ist auch mal gut.
Danach kam die Sonne raus und ich musste drin­gend noch­mal 187 Fotos von den wun­der­schö­nen Tul­pen machen, die ich am Mitt­woch zum Glück vom Ein­kauf mit­ge­bracht hatte und die mich jetzt bei jedem Blick für wenigs­tens den einen Moment freuen.

Ich geb mir ja Mühe.

(Mit der beschei­de­nen Han­dy­ka­mera foto­gra­fiert, dafür sind sie ganz okay.)

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