04-05-2022 Etwas mehr

Auch diese Nacht bin ich durch Traum­la­by­rin­the geirrt, musste Auf­ga­ben lösen, die ich nicht lesen konnte, weil die Brille fehlte, die im 5. Stock oben lag, in dem ich aber nie ankam, weil alles drun­ter und drü­ber ging.
Was rumort da nur wie­der in mir?

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Aber ich war recht­zei­tig auf, um in Ruhe zu früh­stü­cken, bevor ich zur Mitt­wochs­gruppe fuhr. Eine der bei­den Betreue­rin­nen war krank und die nette, sehr red­se­lige C. war auch nicht da, dafür aber meine Lieb­lings­frau H. end­lich mal wie­der. Wir haben Fra­gen-Kar­ten *) gezo­gen (deren Namen ich ver­ges­sen habe, mir zu notie­ren), jede drei, und sie abwech­selnd reihum beant­wor­tet. Dabei erga­ben sich schöne Gesprä­che, leb­hafte Dis­kus­sio­nen und ein schö­ner Aus­tausch. Doch, hat gut getan. Soziale Kon­takte sind eben doch wichtig.

*) “Wo fühlst du dich zuhause?” “Was ist das wich­tigste, das du in dei­nem Leben geschafft hast?” “Was ist deine Hoff­nung?” “Was kannst du genie­ßen?” So in der Art.

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Danach Wochen­ein­kauf (der immer teu­rer wird, ich muss jetzt echt über­le­gen, woran ich spa­ren kann), Kaf­fee mit Apfel­ta­sche (das könnte ich spa­ren, gönne ich aber eh nur sel­ten), Sofa­siesta, Insta­gram und Twit­ter, Schrei­ben mit D., Kar­tof­fel­rösti mit Apfel­mus, dazu online TV. Fer­tig.
Alles in Allem ein ziem­lich okayer Tag. Nur dass mein lin­kes Knie seit letz­ter Woche doll weh tut und das rechte seit ges­tern auch, find ich mal so rich­tig scheisse.

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Im Brief­kas­ten war wie­der ein­mal Post von mei­ner guten Seele A., die mich seit über 2 Jah­ren unre­gel­mä­ßig mit einem klei­nen Geld­be­trag über­rascht. Der ist aus­drück­lich für was Schö­nes gedacht, was ich mir sonst nicht leis­ten würde. Oft lan­dete er beim Fri­seur, letz­tes Jahr gab es die Jah­res­karte für die Bücher­halle, dies­mal gibt es eine Monats­karte für den HVV incl. eines Tref­fens mit A. irgend­wann dem­nächst.
Sie hat mir ver­bo­ten, mit ihr zu schimp­fen, also ver­trau ich inzwi­schen dar­auf, dass sie nur was schickt, wenn sie es wirk­lich kann und freue mich sehr.

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Über einen Tweet, der mir in die TL geriet, fand ich eine mir bis­her unbe­kannte Ver­sion eines mei­ner Lieb­lings­songs: “A Whiter Shade Of Pale”, gesun­gen von Annie Lennox. Nor­ma­ler­weise mag ich nur Ori­gi­nale, aber das hier ist eine Aus­nahme. Wun­der­schön! Ihre Stimme: wie Samt mit klei­nen Widerhaken. 

2 Kommentare

    1. Für rich­tige Phy­sio bräuchte es ein Rezept vom Ortho­pä­den und du weißt ja, wie spe­zi­ell mein Ver­hält­nis zu denen ist …

      Im lin­ken Knie sah man vor 2 Jah­ren ja schon die begin­nende Arthrose, das wird nicht bes­ser gewor­den sein seit­dem. Das rechte gesellt sich jetzt halt dazu. Ich warte auf die Spen­den­zu­sage für den Ergometer.

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