09-02-2021 Tagebuch, Dienstag

Ich mag ja den Kachel­mann nicht, die­sen Wet­ter­men­schen. Unan­ge­nehm, seit der Anklage damals. Egal. Jeden­falls hat der viele Jahre davor, als er noch neu und wit­zig im TV war, einen Aus­druck gebracht, den ich seit­dem nicht mehr ver­ges­sen hab. “Gesäß­glatt” war das Wort. “Scheiße” und “Arsch” gal­ten zu der Zeit noch als unan­stän­dig, aber anders ließ sich der Zustand der Wege in die­sem Win­ter vor tau­send Jah­ren nicht beschrei­ben.
Die­ser Aus­druck lässt sich auch abwan­deln und so würde ich mal behaup­ten, da drau­ßen ist es seit ein paar Tagen wirk­lich gesäß­kalt. Seit ges­tern schneit es auch wie­der, ganz lang­sam und bedäch­tig flie­gen große Flo­cken durch die Luft, mal hoch, mal seit­wärts, irgend­wann auch nach unten und blei­ben dann da und bil­den eine luf­tige, dau­nen­di­cke Decke auf Dächern, Autos, Wegen und allem, was da rum­steht und nicht recht­zei­tig ins Warme gebracht wurde. Schön sieht das aus. Und arschkalt.


Wie schon mehr­fach hier erwähnt, schlafe ich ja bei offe­nem Fens­ter, zu jeder Jah­res­zeit. Und ohne Kla­mot­ten. Eine Hei­zung gibts, aber die ist nie an.
Heute mor­gen hab ich mir mal den Spaß gemacht und vom ers­ten schnel­len Gang ins Bad das Ther­mo­me­ter mit zurück ins Schlaf­zim­mer genom­men und nach einer Weile dann auch unter meine Decke. Ver­dammt kalte 5° waren es da im Zim­mer - bei mir im kusche­li­gen Bett aber satte 20°. Ich bin also wirk­lich ein Heizkraftwerk.


Am Sams­tag kamen per Post die bei­den neuen Berech­ti­gungs­scheine für je 6 FFP2-Schutz­mas­ken zur Abho­lung in der Apo­theke. Ende letz­ten Jah­res gab es ja schon die ers­ten 3 kos­ten­lo­sen Mas­ken und im Prin­zip finde ich das ganz groß­ar­tig, weil eben von “oben” gesorgt wird. Mein Pro­blem ist nur, dass diese dicke­ren Mas­ken ein­fach nicht auf mein Gesicht bzw. unter die Brille pas­sen wol­len. Ich kann noch so sehr am Nasen­bü­gel drü­cken und schie­ben, die Glä­ser sind stän­dig beschla­gen und die Brille fällt mir regel­recht ent­ge­gen. Es nervt total, weil ich mich ande­rer­seits mit den bes­se­ren Mas­ken wirk­lich geschütz­ter fühle und sie gerne tra­gen würde.
Heute hat mir Frau R. den hei­ßen Tipp gege­ben, dass die Opti­ker wohl Ter­mine ver­ge­ben, auch online, zu denen man in den Laden kom­men kann. Ich hab dann jetzt einen für Don­ners­tag. Viel­leicht ist ja ein­fach die Brille so aus­ge­lei­ert, dass sie des­we­gen nicht hält. Ich hoffe es wirk­lich sehr.


Und sonst hab ich beim Rum­stö­bern in Gra­fik­sei­ten ges­tern wun­der­schöne Lay­outs für Web­sei­ten gese­hen und wie­der­mal bedau­ert, dass ich selbst nicht krea­tiv genug bin, mir sowas aus­zu­den­ken. Ande­rer­seits braucht es ja auch Men­schen, die so etwas umset­zen kön­nen und viel­leicht kann ich irgend­wann akzep­tie­ren und aner­ken­nen, dass das der Bereich ist, in dem ich ganz gut bin. Ich arbeite dran.


Musik! Das “Pra­gue Cello Quar­tet” spielt die Bohemian Rhap­sody. So toll!

2 Kommentare

  1. Klei­ner Tipp: Statt die Maske über die Ohren eine Vor­rich­tung bas­teln, die die Maske um den Hin­ter­kopf „bin­det“ (bei mir: Stück Gum­mi­band mit klei­nen Klam­mern rechts und links). Bei mir mit Brille und Hör­ge­rä­ten ist sonst Mas­ke­tra­gen echt überfordernd.

    Hof­fent­lich fin­dest du Abhilfe!

    1. Das müsste ich mit der Brille machen, denn die ist es ja, die nicht hält. Die Maske ist nur unter den Augen nicht dicht, da ändert aber die andere Bin­dung nichts.
      Wenn das Jus­tie­ren der Brille nichts nützt, muss ich eben zwi­schen den ein­fa­chen und den bes­se­ren Mas­ken wech­seln, je nach­dem, ob ich ruhig sitze (z.B. in Bus & Bahn) oder in Bewe­gung bin.

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