10-08-2020 Hundstage

Als Hunds­tage wer­den umgangs­sprach­lich in Europa die Tage vom 23. Juli bis zum 23. August bezeich­net. Der Begriff Hunds­tage stand ursprüng­lich in Ver­bin­dung mit dem helia­ki­schen Auf­gang des Sirius, was heut­zu­tage aller­dings nicht mehr zutrifft. Die Eigen­be­we­gung des Stern­bil­des “Canis Major” und die Prä­zes­sion der Erde sind dafür ver­ant­wort­lich, dass sich die Zeit der Hunds­tage um etwa vier Wochen ver­la­gert hat. In Deutsch­land kann der helia­ki­sche Auf­gang des Sirius erst frü­hes­tens ab dem 30. August beob­ach­tet wer­den und ist damit ein Zei­chen für den nahen­den Herbst­an­fang. Ent­spre­chend der alten Tra­di­tion wer­den aber immer noch die hei­ßes­ten Wochen des Jah­res als „Hunds­tage“ bezeich­net, auch in ande­ren indo­eu­ro­päi­schen Sprachen.

Quelle: Wiki­pe­dia

Hunds­tage bei mir:
Tage mit Tem­pe­ra­tu­ren, die weit über dem lie­gen, was erträg­lich ist und die ich nur über­lebe, wenn ich alle Ter­mine absage, zuhause bleibe und mich ein­fach nicht bewege. Die ein­zi­gen Aus­nah­men: kühl duschen, T-Shirt nass machen, was zu trin­ken holen.

Darum gibt es hier und heute nichts wei­ter zu berich­ten, es ist näm­lich zu heiß.


Aber was zu mer­ken gibt es.
Meine Freun­din D. schrieb heute: “Ich glaube ja, dass unsere alten Mus­ter nicht gerne gehen, die brau­chen jeman­den, der sie ablöst und sagt: Du wirst hier nicht mehr gebraucht. Aber dann blei­ben sie doch und gucken, ob wir wirk­lich allein ste­hen kön­nen ohne sie als ver­meint­li­che Krü­cken.“
Pas­send dazu hab ich kürz­lich irgendwo was ganz ähn­li­ches gele­sen: dass die alten Mus­ter erst ver­schwin­den kön­nen, wenn wir uns neue gewebt haben.
Ich muss dar­über nach­den­ken, das klingt logisch.

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