11-06-2024 Nicht mein Jahr

Ich glaub, ich hab es schon­mal erwähnt oder viel­leicht auch nur gedacht, weil ich ja schon seit Wochen nur im Kopf schreibe und nicht im Blog, also jeden­falls: die­ses Zwan­zig­vier­und­zwan­zig und ich, wir wer­den wohl keine Freun­din­nen mehr. Zu viele Steine und Knüp­pel, die da im Weg rum lie­gen. Zu viel abso­lut unnüt­zer Mist, der zu tra­gen und bewäl­ti­gen ist. Da lässt die Depres­sion natür­lich nicht lange auf sich war­ten und stürzt sich mit Freu­den mit­ten­rein. Ehr­lich gesagt würd ich die aber grade gerne län­ger neh­men, wenn ich sie tau­schen könnte gegen alle Schmer­zen und kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen: mit der kenn ich mich wenigs­tens schon aus und weiß, dass ich nicht an ihr kaputt gehe.

Nein, die erste Hälfte von die­sem Jahr, auch wenn sie noch nicht ganz rum ist, war defi­ni­tiv nicht für mich gemacht. Da bleibt für die zweite Hälfte ver­dammt viel Poten­tial, wenigs­tens ein klei­nes biß­chen bes­ser zu werden.

Trotz­dem wei­ter gehen. Es hilft ja nix.

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Gele­sen (1):

[…] es scheint mir eine immer grö­ßer wer­dende Auf­gabe zu sein, die jeweils ange­mes­sene und aus­halt­bare Dosis an Wirk­lich­keit für sich zu defi­nie­ren und zuzulassen.

bei Herrn Bud­den­bohm

(Dies nicht nur bezo­gen auf das unsäg­li­che, wütend machende Ergeb­nis der gest­ri­gen Euro­pa­wahl, son­dern anwend­bar durch­aus auch auf das eigene kleine Leben.)

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Gele­sen (2)

zu hause blei­ben und von dort aus die weite des rau­mes erkun­den, das ist schließ­lich eine mei­ner kern­kom­pe­ten­zen.

den blick öff­nen, in wel­cher enge auch immer. da sein, wo ich hingehöre.

Susanne Eng­l­mayer

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