12-01-2022 Negativ ist positiv

Nach­dem die Impf­nach­wir­kun­gen aus­ge­stan­den sind und die Auf­re­gung über die rote Warn­mel­dung sich gelegt hat, schlaf ich wie­der gut. Ich bin schnell weg, träume wild, aber nicht bedeut­sam, über­höre fast die Spiel­platz­kids und wache von selbst auf. Das macht die Tage bes­ser und behält mehr Ener­gie für anderes.

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Ges­tern hab ich den Schnell­test als unnö­tig abge­tan: wenn ich mich ange­steckt hab, dann merk ich es schon. Aber weil ich mich so gerne am Sams­tag mit der Toch­ter und dem Enkel tref­fen möchte — hier lie­gen immer noch Geburts­tags- und Weih­nachts­ge­schenke und war­ten auf leuch­tende Augen beim Aus­pa­cken — hab ich mich heute doch über­wun­den, mir das Ding in die Nase zu schie­ben. War nicht so schlimm, wie ich dachte, aber viel­leicht war ich auch nicht weit genug drin? Jeden­falls ist das Ergeb­nis posi­tiv, weil der Test nega­tiv ist, aber das hatte ich mir eigent­lich sowieso gedacht. Lei­der liest man ja immer öfter von Test­ergeb­nis­sen, die nicht stim­men, also geh ich wohl am Frei­tag oder Sams­tag noch­mal in die Apo­theke und lass jeman­den ran, der*die das ohne Rück­sicht und rich­tig macht.

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Ansons­ten ist nichts los. Die neu gewählte Regie­rung ent­puppt sich als Luft­num­mer, auf Twit­ter wird gestrit­ten und gepö­belt wie immer, alte weiße Män­ner beschwe­ren sich, weil sie keine sexis­ti­schen Witze mehr machen dür­fen und Corona ist scheiße, aber das ist ja alles nichts Neues.
Ich bin dank­bar, dass ich in der “Qua­ran­täne” ein Dach über dem Kopf, eine funk­tio­nie­rende Hei­zung, genug Essen im Schrank und ver­läss­li­che vir­tu­elle Kon­takte habe. Nur die Mitt­wochs­gruppe hab ich ver­misst, aber sonst ist ja alles wie sonst auch.

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Im Foto­blog ist jetzt end­lich der Dezem­ber­spa­zier­gang auf dem Ohls­dor­fer Fried­hof zu sehen. Pas­send dazu gab es heute Abend auf N3 eine Sen­dung aus der Reihe “Expe­di­tio­nen ins Tier­reich” über Tiere und Natur in Ham­burg und ich freu mich schon jetzt wie doof auf Früh­ling und Som­mer und mit der Kamera da über­all unter­wegs zu sein.

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