15-02-2021 Ernüchterung

Und dann lieg ich am Mor­gen nach dem Tag, der so vol­ler Glück war, ewig lang im Bett und alles ist weg und es gibt ein­fach kei­nen Grund, über­haupt auf­zu­ste­hen. Was erwar­tet mich denn außer der Anstren­gung, jeden Tag aufs Neue aus­zu­hal­ten und durch­zu­hal­ten und nur aus mir selbst her­aus die Moti­va­tion auf­zu­brin­gen, genau so noch die nächs­ten 10 oder 20 Jahre wei­ter zu machen?

Sol­che High­lights rei­chen nicht, so wun­der­voll sie auch sind. Zudem kann ich mei­ner Toch­ter nicht auf­bür­den, mein ein­zi­ges Glück, mein Lebens­in­halt zu sein. Das wollte ich frü­her nicht, das will ich noch immer nicht.

Immer wie­der ist das Leben ein­fach eine Qual. Ich weiß nicht, wo das hin führt.

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