17-12-2021 Keine besonderen Vorkommnisse

(Satz für Satz wie­der ins Schrei­ben finden.)

Wun­der­bare 10 Stun­den geschla­fen. Von Umzü­gen und neuen Woh­nun­gen geträumt und davon, ein heil­lo­ses Durch­ein­an­der irgend­wie zu ord­nen, dabei war es gar nicht meins.

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Ges­tern dachte ich (auch darum wohl der Traum), dass ich mir viel­leicht doch mal diese neu gebau­ten Woh­nun­gen in Lurup anschauen sollte und raus­fin­den, ob das mit der Grund­schule davor wirk­lich so eine Kata­stro­phe ist. Neben der Schule gibt es einen klei­nen Park, da lässt es sich ganz gut mal eine Weile lau­fen und sit­zen und von da aus sollte es zu hören sein, wenn die Kids drau­ßen sind. Meine Kamera könnte ich auch mit­neh­men. Nur blöd, dass schon bald Ferien sind (wenn ich mir schon­mal was vornehme).

Die Woh­nungs­su­che gestal­tet sich sehr zäh. Es gibt durch­aus wel­che, die im H4-Rah­men lie­gen, aber bis­her sind die ent­we­der in den fal­schen Stadt­tei­len oder lie­gen an ver­kehrs­rei­chen Stra­ßen oder sind viel zu klein. Ich ertappe mich schon wie­der bei dem Gedan­ken, dass der Lärm nächs­tes Jahr viel­leicht wie­der weni­ger wird, weil die “wir dür­fen end­lich wie­der raus”-Euphorie ja auch nicht mehr soo rie­sig ist und ich dann ja doch hier woh­nen blei­ben könnte. Aber wahr­schein­lich ist das nur Wunschdenken.

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Die heu­tige Auf­gabe - den Wochen­ein­kauf zu erle­di­gen - ist abge­hakt, dann könnte ich ja wei­ter Fotos bear­bei­ten, auf dass sich das Foto­blog lang­sam mal füllt. Dass ich im Moment nicht so viel Lust habe und statt des­sen oft an mir zweifle, könnte ja even­tu­ell auch vor­bei gehen, wenn Igor wie­der weg ist.

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Die Mitt­wochs­gruppe pro­biert sich seit eini­ger Zeit an den “Glücks­boh­nen”. Da keine Boh­nen zur Hand waren, haben wir uns aus der Krea­ti­vecke bunte Per­len geholt. Ich hab lange nichts gefun­den, was schön gewe­sen wäre, aber es könnte mir gut tun, wie­der danach zu gucken. 

Das sind die heu­ti­gen Glück­s­per­len:
• lange und gut geschla­fen
• leckere Crois­sants zum Früh­stück
• der Win­ter­duft mei­nes Dusch­gels lässt mich gut duf­ten
• ich hab mich auf­ge­rafft und den Ein­kauf erle­digt
• ich schreibe den drit­ten Tag in Folge hier im Blog

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Der Bauer und die Glücks­boh­nen

Es war ein­mal ein Bauer, der steckte jeden Mor­gen eine Hand­voll Boh­nen in seine linke Hosen­ta­sche. Immer, wenn er wäh­rend des Tages etwas Schö­nes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude berei­tet oder er einen Glücks­mo­ment emp­fun­den hatte, nahm er eine Bohne aus der lin­ken Hosen­ta­sche und gab sie in die rechte.
Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wur­den es mehr Boh­nen, die von der lin­ken in die rechte Hosen­ta­sche wan­der­ten. Der Duft der fri­schen Mor­gen­luft, der Gesang der Amsel auf dem Dach­first, das Lachen sei­ner Kin­der, das nette Gespräch mit einem Nach­barn – immer wan­derte eine Bohne von der lin­ken in die rechte Tasche.
Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Glücks­boh­nen in sei­ner rech­ten Hosen­ta­sche. Bei jeder Bohne konnte er sich an das posi­tive Erleb­nis erin­nern. Zufrie­den und glück­lich schlief er ein – auch wenn er nur eine ein­zige Bohne in sei­ner rech­ten Hosen­ta­sche hatte.

(Ver­fas­ser unbekannt)

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