22-12-2020 Geburts-Tag

Und weil das hier ein leben­di­ges Blog ist und ich nach einer wei­te­ren mise­ra­blen Nacht ein­fach nur müde bin, wird die Fort­set­zung kurz.


Der Tag vor 36 Jah­ren ist ver­schwom­men, die Stun­den flie­ßen inein­an­der, sind bestimmt von Wehen und Schmer­zen und Kör­per und Hoff­nung und ich erin­nere haupt­säch­lich, dass ich ganz bei mir war und alles andere egal. Die rest­li­chen Details erspare ich euch.

Das ein­zige, was zählte: um 17:26 Uhr war sie da und mit der glei­chen Sekunde war alles anders. Da war ein ganz neuer Mensch in die­ser Welt und es lag in mei­ner Ver­ant­wor­tung, dass es ihr gut gehen möge. Das hab ich nicht immer geschafft. Was sie mir aber vor kur­zem sagte und was ich sehe, wenn ich sie sehe, läßt mich glau­ben, dass den­noch vie­les rich­tig war. Ihre Worte: “Rück­bli­ckend und mit dem, was ich jetzt selbst als Mut­ter weiß, kann ich sagen: du warst und bist eine gute Mama.”

Ich hab in mei­nem Leben viel Mist erlebt. Ich hab auch viele schöne Sachen erlebt. Das beste von allem aber ist meine Toch­ter, auf immer.
Danke, mein Min, für dich. <3

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