22-12-2021 Auf dich, meine Große

Ges­tern: eine gute, inten­sive The­ra­pie­stunde zu einem der hier nicht schreib­ba­ren The­men. Der Rat der The­ra­peu­tin lau­tet: “Seien Sie da. Ver­trauen Sie. Lie­ben Sie.” Und das ist leich­ter gesagt als getan, weil ich manch­mal immer noch ein furcht­bar trot­zi­ges Klein­kind sein kann, aber am Ende ist es doch das ein­zige, was ich tun kann. Da sein und lieb haben, immer.

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Heute: die letzte Mitt­wochs­gruppe für die­ses Jahr, sehr gemüt­lich mit Ker­zen und (alko­hol­freiem) Grog, viel erzäh­len und lachen, einem schö­nen Resü­mee als Abschluss. Und mit einem ganz süßen, flau­schi­gen Hund­chen auf mei­nem Schoß, das sich hin­ge­bungs­voll krau­len und strei­cheln ließ und mich sehr glück­lich gemacht hat.
Danach wie immer der Wochen­ein­kauf, bei dem ich mich bewußt nicht mehr stres­sen lasse. Ich hab ja Zeit.
Lei­der muss ich mor­gen doch noch­mal los, weil ich die Zwie­beln ver­ges­sen habe und ohne Zwie­beln kann ich nicht kochen. Aber dann kann ich auch gleich noch das Paket mit den nicht pas­sen­den Kla­mot­ten weg brin­gen und noch eben zur Bücher­halle fah­ren und die Gebühr für ein wei­te­res Jahr bezah­len, in dem ich viel zu wenig lese.
Und dann reicht es auch. Inzwi­schen merke ich deut­lich am schmer­zen­den Kör­per und der zur Neige gehen­den Kraft, dass ich seit letz­ter Woche viel unter­wegs war. 

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Und zu guter Letzt:
Salute, meine aller­liebste Lieb­lings­toch­ter, auf dich und auf ein hof­fent­lich glück­li­ches und vor allem gesun­des neues Lebens­jahr. Auf dass es für jede Schwie­rig­keit min­des­tens zwei gute Dinge geben möge, die das wie­der aus­glei­chen. Du bist mein Herz, ich liebe dich.

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Die Glück­s­per­len von heute ste­cken im obi­gen Text.

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