23-07-2020 Ruhetag

Geschla­fen: ja. Nach dem ers­ten Auf­wa­chen gegen halb neun sogar für wei­tere 4 Stun­den, die aller­dings mit ver­rück­ten Träu­men und eini­gen Unterbrechnungen.


Toch­ter und Enkel waren noch­mal kurz hier, um mir die letz­ten Ein­käufe zu brin­gen, die sie ges­tern nicht mehr geschafft hat­ten. (Kaf­fee! Milch. Pizza.) Und wie in letz­ter Zeit öfter denke ich wie­der daran, wie es wohl in zehn Jah­ren oder zwan­zig sein wird, ob ich dann noch fit genug bin, mich selbst zu ver­sor­gen mit all mei­nen kör­per­li­chen Zip­per­lein oder ob es dann schon zur Nor­ma­li­tät gehört, dass sie ein- oder mehr­mals in der Woche vor­bei kommt und mich ver­sorgt.
Nicht, dass ich es dafür getan hatte, aber auch im Hin­blick dar­auf bin ich schon ver­dammt froh, dass wir uns so eine gute Bezie­hung zuein­an­der erar­bei­tet haben. Dass wir uns so nah sind und alle alten Ver­let­zun­gen ver­heilt und wir ein­fach in Liebe für­ein­an­der da sein können.


Als sie weg sind, merke ich, dass mich die letzte Woche ziem­lich erschöpft hat. Die ganze Anspan­nung vom Unfall, so viele fremde Men­schen um mich herum und auch die bekann­ten mehr als sonst, Arzt­be­su­che, Tele­fo­nate, dazu die kör­per­li­chen Sachen … Ich brau­che einen Ruhe­tag oder zwei. 


Grüne und - versteckt zwischen dichten Blättern - ein paar rote Tomaten an einem Strauch

Ent­deckt: Still und heim­lich, ganz ver­steckt in den dich­ten Blät­tern, sind die ers­ten Toma­ten auf dem Bal­kon gereift. Ich mag sie gar nicht ern­ten und essen, so schön ist das.

1 Kommentar

  1. Hach, deine Tomät­chen! Mei­nen ver­wandt nur ein biss­chen wei­ter als meine (da selbst­ge­zo­gen und ein biss­chen spät gesät).

    Erhol dich und trag dir bitte Sorge (Für­sorge und so). <3

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