24-12-2021 Irgendwie okay

Nach­dem ich am Mitt­woch ja die Zwie­beln ver­ges­sen hatte, bin ich ges­tern Mit­tag tat­säch­lich noch­mal los und am Ende war dann sogar mehr erle­digt als auf dem Zet­tel stand: die nicht pas­sen­den Kla­mot­ten end­lich zurück geschickt, der Aus­weis für die Bücher­halle ver­län­gert um ein wei­te­res Jahr (in dem ich ver­mut­lich wie­der viel zu wenig lese), die Wäsche erle­digt und das Bett frisch bezo­gen. Und Zwie­beln hab ich auch geholt.
Danach war ich aller­dings reich­lich k.o. und lag schon um kurz nach Mit­ter­nacht - für meine Ver­hält­nisse also ziem­lich früh - im Bett und hab 10 Stun­den geschlafen.

***

Ein guter Start in einen Tag, der wie jedes Jahr eben irgend­wie über­stan­den wer­den muss. Warum er schwie­rig ist, hab ich vor zwei Jah­ren mal auf­ge­schrie­ben und daran hat sich nicht wirk­lich was geän­dert. Ich stelle aber zufrie­den fest, dass ich die­ses Mal bes­ser damit klar komme und weni­ger trau­rig bin. Ja, ich hätte es immer noch gerne anders, aber es ist eben wie es ist. Meine Welt ver­sinkt nicht im Loch, weil ich alleine bin. Jetzt grade betrachte ich die­ses Weih­nach­ten irgend­wie aus der Distanz - wie etwas, das ich schön finde, aber nicht haben kann.
Viel­leicht mach ich es nächs­tes Jahr anders. Viel­leicht mach ich mir irgend­wann mal mein eige­nes Weih­nach­ten, nur für mich, weil man­che Tra­di­tion ja doch schön ist. Viel­leicht auch nicht.
Und wer weiß denn schon, was nächs­tes Jahr ist.

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Die Glück­s­per­len ste­hen heute für den ent­spann­ten Tag und für die wun­der­schöne Inter­pre­ta­tion des Weih­nachts­ora­to­ri­ums, die ich beim gemüt­li­chen Fei­er­tags­früh­stück gehört habe. Das WO gehört näm­lich ein­fach immer dazu, das nehm ich mir nicht weg.

2 Kommentare

    1. Danke!😘

      Ich hab nach­ge­guckt, weil es mich dann ja doch immer inter­es­siert: “Das schwa­che Verb ver­söh­nen hat sich aus dem mit­tel­hoch­deut­schen Wort “ver­sue­nen” ent­wi­ckelt, das zum Stamm­wort Sühne gehört. Die dar­aus gebil­dete Form ver­süh­nen hat sich noch bis ins 19. Jahr­hun­dert gehal­ten. Der heute gel­tende Umlaut ö stammt aus dem Bai­ri­schen und Schwä­bi­schen: Im Spät­mit­tel­al­ter wan­delte sich ein ue vor einem n zum ö.” - Zitat Wiki­pe­dia
      Es muss also nicht zwangs­ge­gen­dert wer­den, auch wenn ich gen­dern liebe 😀

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