30-09-2020 Auf Abstand

In den nächt­li­chen Träu­men alles ver­lo­ren, zum Teil mehr­mals hin­ter­ein­an­der: meine Kat­zen, die Toch­ter, Freund:innen, den Weg. Ich war selt­sam ruhig dabei.


Heute nichts außer am Nach­mit­tag den Wochen­ein­kauf, der war aber anstren­gend genug. Das Gehen mit dem schmer­zen­den Knie einer­seits, aber vor allem die Men­schen. Men­schen, die kei­nen Abstand hal­ten. Die mich über­ho­len, weil ich warte, um Abstand hal­ten zu kön­nen. Die dicht an mir vor­bei grei­fen, um den Waren­tren­ner eine Minute frü­her hin­le­gen zu kön­nen. Die an der Kasse mit MNS unter der Nase oder gleich ganz ohne sit­zen. Die mir ihren Wagen in die Hacken ram­men, weil ich Abstand halte. Die fröh­lich in Hor­den zusam­men hocken und die Fuß­wege blo­ckie­ren. Die mich blöd angu­cken, weil ich meine Maske auf­lasse, wenn ich den Laden verlasse.

Wie sehr ich die­sen Abstand brau­che, merke ich (und viele andere wohl auch) erst rich­tig seit Corona: seit ich ihn bekomme oder eben genau nicht. Von mir aus kön­nen wir diese AHA-Regeln gerne für immer behalten.

(Abstand hal­ten – Hygiene beach­ten – Alltags­maske (Mund-Nasen-Bede­ckung) tragen)

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