30-10-2021 Ja.

Ich hab schon wie­der von die­sem Mat­thias geträumt, aber ich weiß immer noch nicht, wer das sein soll oder wo er her­kommt oder ob er über­haupt irgend­wann mal kommt. War aber schön, der Traum.


Vor­ges­tern war das fünfte The­ra­pie­ge­spräch seit dem Ende der regu­lä­ren Stun­den. Im Prin­zip hab ich genau das gesagt, was ich hier auf­ge­schrie­ben hatte, nur aus­führ­li­cher. Und am Ende stand die Ant­wort auf meine Frage: ja, ich glaube, ich kann (bald) alleine wei­ter gehen.
Mit der Frage, ob wir die nächs­ten Ter­mine gleich fest­le­gen wol­len oder ob ich mich lie­ber selbst mel­den möchte, brachte Frau S. mich dar­auf, wie es sein kann und jetzt sein wird. Wir haben die­ses Jahr noch zwei Ter­mine – einer direkt vor Weih­nach­ten, das war mir wich­tig. Danach werde ich sie anru­fen, wenn ich Bedarf habe. Sie kann noch inner­halb der nächs­ten zwei (?) Jahre sol­che Ein­zel­ge­sprä­che abrech­nen, ohne dass eine neue The­ra­pie bean­tragt wer­den müsste und das ist abso­lut per­fekt, um mich dort “aus­zu­schlei­chen”. Ich kann mei­nen Weg gehen mit dem Wis­sen, dass ich mir jeder­zeit bei ihr Hilfe holen kann. Dafür bin ich unend­lich dank­bar und es stärkt mich gleich­zei­tig.
Also ja, ich bin bereit.

Und alleine bin ich nicht, denn da ist ja wei­ter­hin die so hilf­rei­che Unter­stüt­zung von mei­nem Hil­fe­Dings. Da sind die Ein­zel­ge­sprä­che face to face oder per Tele­fon mit Frau R., da ist die Mitt­wochs­gruppe, es wer­den viel­leicht wei­tere Grup­pen kom­men (z.B. Foto und / oder Schwim­men) und zusätz­lich gibt es immer einige offene Ange­bote, die ich spon­tan wahr­neh­men kann, wenn ich will. Ich bin dort wirk­lich gut aufgehoben.


Nein, das ist bei Wei­tem nicht das, was ich mir mal vor­ge­stellt hatte, wo ich mit Anfang 60 ste­hen werde. Meine Träume von frü­her waren so völ­lig anders. Aber jetzt ist es so und dafür ist es in Ord­nung. Es gibt wei­ter­hin Dinge für mich zu tun und auch noch zu ler­nen. Ich bin immer noch da, für mich und für andere. Und für die ein oder andere mag ich auch wich­tig sein. Außer­dem ich bin immer noch neu­gie­rig, wohin mich die­ses Leben noch füh­ren wird.

Salute, lie­bes Ich. Alles Gute fürs neue Lebensjahr.

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