60 ist das neue 100

Mit dem rich­ti­gen Satz zur rich­ti­gen Zeit gewinne ich so man­ches Mal neue Erkennt­nisse, die dann auch dau­er­haft blei­ben und für den All­tag taugen.

So klagte ich bei mei­ner Frau H. von OdW vor eini­ger Zeit mal wie­der dar­über, dass ich im Ver­gleich zu der Zeit vor der Krank­heit nur noch höchs­tens 60% der Ener­gie übrig habe und wie sehr mich das ein­schränkt, stört, trau­rig macht.
Da kam von ihr der ent­schei­dende Satz, der meine Ein­stel­lung wirk­lich ver­än­dert hat:

Dann ver­su­chen Sie doch, die jetzt vor­han­de­nen 60% als 100% zu sehen.

So ein­fach kann das manch­mal sein.

Und so lang­sam ist die Erkennt­nis auch in mei­nem Bewußt­sein ange­kom­men. Mein Ener­gie­vor­rat hat ein bestimmte Größe, damit muss ich haus­hal­ten. Er wird nicht klei­ner oder grö­ßer dadurch, dass ich mich mit ande­ren oder mei­ner Kraft von frü­her ver­glei­che. Mein Leben ist ein ande­res als vor 10 Jah­ren. Wenn ich das nicht akzep­tiere und immer nur hadere damit, wird es mir immer schlecht gehen.
Darum gilt ab sofort: Sech­zig ist das neue Hundert!

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