Neustart

Ab heute starte ich eine neue Chal­lenge: Regel­mä­ßig­keit in mei­nen All­tag bringen.

Ich werde ver­su­chen - nein: ich werde! an Wochen­ta­gen feste Auf­ga­ben zu fes­ten Zei­ten erle­di­gen. Ins Bett gehen, auf­ste­hen, essen, arbei­ten *), den Ergo­me­ter mal­trä­tie­ren… sowas eben. Es ent­spricht über­haupt nicht mei­nem Natu­rell und ich werde mich zeit­weise ver­mut­lich abgrund­tief dafür has­sen, dass ich mir sowas vor­ge­nom­men habe - aber ich weiß aus allen Kli­nik­zei­ten, dass es gut tut. 

 *) “Arbeit” meint: Schrei­ben / Blog­gen, Web­sei­ten- und Gra­fik­ar­bei­ten für mich und andere, wei­ter­bil­den in mei­nem Beruf, auch wenn ich ihn ver­mut­lich nie offi­zi­ell aus­üben werde. 

Es gibt also einen Wochen­plan (mit der “Arbeit”, den zu schrei­ben, las­sen sich andere Auf­ga­ben übri­gens her­vor­ra­gend pro­kras­ti­nie­ren und es ent­steht ein woh­lig-war­mes Gefühl von “ich hab was getan!”), der auf meine Bedürf­nisse und Mög­lich­kei­ten abge­stimmt ist, der aber auch Her­aus­for­de­run­gen beinhal­tet.
Mor­gen­kaf­fee und Mor­gen­me­di­ta­tion sol­len fes­tes Ritual wer­den, um ruhig und posi­tiv gestimmt den Tag zu begin­nen. Sport ist fest ein­ge­plant, aber es wird kein Rad-Mara­thon von 0 auf 100, son­dern ein sanf­ter Wie­der­ein­stieg. Der Don­ners­tag als The­ra­pietag bleibt - abge­se­hen vom Mor­gen­ri­tual - mein freier Tag, weil ich nie weiß, wie es mir danach geht.
Feste Arbeits­zei­ten sol­len mir hel­fen, Kon­zen­tra­tion und Aus­dauer wie­der zu ler­nen. Die Arbeit soll bewir­ken, dass ich mein Selbst­wert­ge­fühl wie­der raus­krame und neu auf­baue und dass ich nicht aus der Übung komme.

In der Gemein­schaft in Malente war es nach einer kur­zen Ein­ge­wöh­nungs­zeit rela­tiv leicht, mich an den fes­ten Plan zu hal­ten - ob ich das auch alleine schaffe? 

2 Kommentare

  1. Wow, Cha­peau! Stehst du von selbst auf oder mit Wecker? 

    Mein Tages­ab­lauf sieht irgend­wie ähn­lich aus. Nur halt ohne Plan und ohne Liste. Und mit Yoga statt Rad. Ich könnte eigent­lich mei­nen Cross­trai­ner wie­der mehr in mei­nen Tages­plan ein­bauen. Hm. Merkst du was? Du inspi­rierst mich …
    Danke dafür. Und ich hoffe, dass es für dich so auf­geht, dass du dich damit rich­tig gut und wohl fühlst.

    1. Freut mich, dass ich mal jeman­den inspiriere! ;-))

      Ohne Wecker ist wie ohne Plan: dann pas­siert nichts. Also klin­gelt das blöde Ding 10 Minu­ten, bevor ich auf­ste­hen will (die kleine Gna­den­frist) und der Plan hängt vor mei­ner Nase. Wobei ich jetzt schon davon abge­wi­chen bin, denn es gab noch kein Mit­tag und ich sitze immer noch an der Trau­er­karte für mei­nen Paten. Das ist aller­dings auch sowas wie Arbeit…

      Hab Dank für deine Beglei­tung! Und beste Grüße an den Cross­trai­ner! <3

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