Noch zweimal schlafen

Die Tage sind gut gefüllt, ich arbeite meine Pläne und Lis­ten ab, es geht voran. Alle Wäsche ist gewa­schen, der neue Lap­top ist ein­ge­rich­tet, die große Tasche ist gepackt und wird mor­gen früh vor­aus geschickt und auf dem Küchen­tisch sta­peln sich die ande­ren Dinge, die in den Ruck­sack kom­men (Bücher, Notiz­buch, Stifte, Strick­zeug, Steine, Lade­ka­bel …). Mor­gen muss ich noch ein paar letzte Sachen besor­gen (hat irgend­je­mand meine tolle Wasch­ta­sche gese­hen oder muss ich die doch neu kau­fen?) und nach­mit­tags mit dem Staub­sauger durch die Bude wir­beln, dann ist alles erle­digt. Und ich ver­mut­lich auch.

Am Frei­tag schien es mir so schnell zu gehen, viel zu schnell, aber letz­ten Endes waren es ja doch fünf ganze Tage Zeit zur Vor­be­rei­tung: ich konnte mir darum auch genug Pause und Ent­span­nungs­zeit neh­men. Heute, wo es dann wirk­lich ans Packen ging, kam aber doch zwi­schen­durch leichte Panik hoch. Ich kenn die Kli­nik ja schon, aber das ist 7 Jahre her, viel­leicht wahr­schein­lich wird es dies­mal ganz anders und meine Phan­ta­sie malt sich die wil­des­ten Dinge aus.

Und dann mach ich mir wie­der klar, dass es nur sechs Wochen sind. Ob das über­haupt reicht?

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