Über mich & diesen Blog

Sono io, sempre io – Ich bin es, immer ich.

Schon etwas einiges über der Mitte dieses Lebens, dennoch gerade am Anfang und immer noch nicht am Ende.
Auf der Suche, immer wieder.
Balancierend auf dem dünnen Draht der -losigkeiten.
Mit der Depression in andauerndem Hin & Her und Auf & Nieder.
Doppelter Skorpion mit Liebe zu Wörtern, Musik, Kaffee, Katzen, dem Meer und Portugal.

Fantasien von Glück, Gesundheit, Gemeinschaft. Zerbrechlich wie zu viel Gefühl.

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Das ist ein rein privater Blog.
Er dient keinem kommerziellem Interesse, es wird kein Geld damit verdient.
Er funktioniert lediglich als Gedankensortiermaschine, Frustabbaugerät, Erinnerungskrücke, Schweinehundbezwinger.

Alle nicht anders gekennzeichneten Fotos und die Texte in deutscher Sprache stammen von mir persönlich und sind mein Eigentum.

Die Sätze in italienischer Sprache wurden den Songtexten von Eros Ramazzotti *) entnommen und eigenhändig übersetzt.
Die Erklärungen zu den Krafttierkarten findet man ursprünglich hier.

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*) Warum Eros, ausgerechnet?

Im Sommer 1990, mit über 30, konnte ich endlich meinen Führerschein machen und mir ein kleines Auto kaufen. Nach so vielen Jahren als Bei- und Bahnfahrerin durfte nun erstmalig ich alleine bestimmen, wohin es gehen sollte. Das war Freiheit pur, Freude pur. Das Fenster runterdrehen, die Musik aufdrehen und los.
Der erste Urlaub brachte mich in die Schweiz an den Lac du Neuchâtel. Oft fuhr ich abends im weichen Licht der untergehenden Sonne zu den Klängen von „Un Cuore Con Le Ali“ oder „Adesso tu“ über die Landstraßen und genoß dieses kleine Stückchen Glück.
Im Herbst 2009 war das Leben bereits grau und bestand aus Tränen und Masken und Routine. In einem der wenigen lichten Momente bemerkte ich unterwegs ein Plakat, das ein Konzert von Eros Ramazzotti in Hamburg ankündigte. Ich wurde neugierig und schaute auf seiner Webseite, was es da so Neues gäbe — und fiel mitten hinein in diesen einen Song: Solo ieri.
Ich weiß nicht, wie oft das Video lief, an die tausendmal mögen es gewesen sein. Die Bilder und der Text beschrieben meinen Zustand und gaben mir Halt und Hoffnung: Nein, das kann es nicht gewesen sein, du gibst nicht auf. Erfinde dein Leben neu jeden Tag, so lange bis der Schmerz vorbei geht und du dich neu gefunden hast und weiter machen kannst.
Viele seiner Songs dehnten meine Sehnsucht aufs Äußerste, zerrissen mein Herz, brachten mich immer wieder zum Weinen. Und doch halfen sie: wenigstens fühlte ich wieder etwas, auch wenn es Schmerz war. Da erst wurde mir bewußt, wie sehr ich mich in den Jahren vorher abgeschottet und eingemauert, wie fest ich meine Maske aufs Gesicht zementiert hatte.
Seitdem ist die Musik von ihm immer ein bißchen wie nach Hause kommen. Vertraut, warm, reines Gefühl.

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Solo ieri

Solo ieri c’era lei nella vita mia
solo ieri c’era un sole
che metteva allegria
e io mai credevo proprio che mai
mai più andasse via…

Forse è stata tutta qui
la mia ingenuità
solo ieri quando era
più leggera la mia età
ora so si paga in pianto però
per crescere di più, ora lo so…

Parlerò al futuro perciò
guarderò più in là nel tempo
con la convinzione che ho
che da questo momento ne uscirò…

No non può finire qui
la vita inventerò ancora per un pò…
no non può finir così
qualcuno troverò e rinascerò…
già da domani poi
pensando ad oggi dirò
è solo ieri ormai…

Prima cosa che farò
via non butterò
tutto quello che di buono
ho costruito fino a qui
e da qui io ripartire vorrei
dai nuovi passi miei ricomincerò

Parlerò al futuro perciò
perché c’è compresso il mio
qualche idea in testa ce l’ho
ad arrendermi io non ci sto…

No non può finire qui
la vita inventerò ancora per un pò…
no che non può finir così
non può finir perché
vedo che davanti a me
un pò di luce c’è…
un’altra luce c’è per me…

E allora no
non può finire qui
la vita inventerò ancora per un pò…
no che non può
che non può finire così
qualcuno troverò e rinascerò…

Già da domani poi
pensando ad oggi dirò
è solo ieri ormai…
solo ieri c’era solo lei.