Wertschätzung oder: meinen die wirklich mich?

Sie sagen: Du hast dich sehr ver­än­dert in den letz­ten Wochen, man kann es sehen.
Sie sagen: Du bist weich gewor­den, du hast dich geöff­net.
Sie sagen: Du strahlst so viel Ruhe aus.
Frau Sp. sagt: Sie sind ein tol­ler Mensch, Sie haben der Gruppe gut getan.
Frau Sch. sagt: Sie haben der Gruppe so viel gege­ben, Sie sind eine wun­der­bare Frau, ich werde Sie ver­mis­sen.
Herr S. sagt: Was mach ich denn ohne Sie?
L. sagt: Ganz viele der Sätze, die ich auf­ge­schrie­ben habe, sind von dir.
D. sagt: Ich habe viel von dir gelernt.
M. sagt: Du hast so viele tolle Sachen gesagt und so viel bei­getra­gen, was uns wei­ter brachte.

Und ich stehe da, gucke sie an und frage mich: mei­nen die wirk­lich mich? Ich habe doch gar nichts getan. Ich war doch nur ich.

Werde ich die Wert­schät­zung hin­ter die­sen Sät­zen jemals anneh­men können?